Sirius Semiconductors – Ein Mikroelektronik-Zentrum, positioniert für internationale Einkäufer
Sirius Semiconductors ist ein vietnamesisches Technologiezentrum für Mikroelektronik. Die Website muss einen unbekannten Lieferanten für internationale Einkäufer lesbar machen, die ihn gegen etablierte Wettbewerber abwägen.
Aufgabe
Ein Komponentenlieferant wird nach Leistungsfähigkeit und Vertrauen beurteilt, meist von jemandem, der mehrere Anbieter in einer Sitzung vergleicht. Die Website musste auf dem ersten Bildschirm sagen, was Sirius tut und warum es gewinnt – in einer Fremdsprache und ohne die Unschärfe, in die Industrie-Websites sonst verfallen.
Vorgehen
Die Überschrift nennt die Kategorie in drei Wörtern – Technologiezentrum für Mikroelektronik –, und der Satz darunter benennt die zwei Wettbewerbsargumente klar: Zeit bis zur Marktreife und Preis-Leistungs-Verhältnis. Danach folgt eine Handlung, der Kontakt zum Vertrieb, denn mehr will ein qualifizierter Besucher nicht.
Erst die Kategorie, dann die Geschichte
Die erste Zeile sagt, was das Unternehmen ist, gesetzt in einer dicktengleichen Displayschrift, die technisch wirkt, ohne zur Platinen-Dekoration zu greifen. Darunter trägt ein Satz die beiden Aussagen, die ein Einkäufer tatsächlich vergleicht: Tempo bis zur Marktreife und Preis-Leistungs-Verhältnis.
Alles, womit Industrie-Websites gern beginnen – Firmengeschichte, Werksfotos, Leitbildsprache –, steht weiter unten, wo es eine bereits entstehende Entscheidung stützt.
Eine Handlung für einen qualifizierten Besucher
Es gibt genau einen Knopf: Kontakt zum Vertrieb. Ein Einkäufer in dieser Phase will keinen Newsletter, kein Whitepaper und keine Demo-Anfrage; solche Angebote verwässern nur das eine, worauf es ankommt.
Gebaut für Leser in einer Fremdsprache
Das Publikum ist international und liest überwiegend in einer Fremdsprache. Die Sätze sind kurz, die Aussagen wörtlich, und der Sprachwechsel sitzt in der Kopfzeile statt versteckt im Fußbereich.
Die Farbwelt – tiefes Blau bis Schwarz mit einem hellen Akzent – hält längere Textstrecken auf den großen Monitoren dieses Publikums lesbar und trägt auch auf dem Telefon, wenn jemand zwischen zwei Terminen einen Lieferanten prüft.
Auffindbarkeit
Die Suche im Einkauf ist konkret und markenlos: Leistung plus Region. Seitentitel und Beschreibungen sind um diese Paare herum geschrieben statt um den Firmennamen, damit die Website auch Einkäufer finden, die das Unternehmen nicht kennen.
Umsetzung
Next.js hinter nginx, mit mehrsprachigem Routing auf Framework-Ebene: Jede Sprache hat eine eigene, indexierbare Adresse statt eines Umschalters im Browser.
Was entstanden ist
- Kategorie und Wettbewerbsargumente schon auf dem ersten Bildschirm
- Eine einzige Handlung zum Vertrieb, ohne konkurrierende Angebote
- Sprachwechsel in der Kopfzeile mit indexierbaren Adressen je Sprache
- Next.js und Tailwind CSS auf einem selbst betriebenen Node.js-Server
Häufige Fragen
Weil ein qualifizierter Einkäufer in dieser Phase ein Gespräch mit dem Vertrieb will. Newsletter und Whitepaper verwässern das, ohne einen Weg zu ergänzen, nach dem jemand fragt.
Das Routing läuft auf Framework-Ebene, jede Sprache hat eine eigene indexierbare Adresse statt eines Umschalters, dem Suchmaschinen nicht folgen können.
Der Großteil des Publikums liest in einer Fremdsprache und vergleicht mehrere Lieferanten in einer Sitzung. Kurze, wörtliche Aussagen überstehen das, Marketingsprache nicht.
Ein Blick in die Website
„Unser Unternehmen musste für internationale Kunden glaubwürdig wirken, und Sakura hat das vom ersten Tag an verstanden. Die neue Website wirkt viel moderner und professioneller und hält die technische Seite trotzdem klar.“