OUTFIT® – Die Kollektion eines Studios als redaktioneller Shop
OUTFIT® ist die eigene Kollektion eines Designstudios. Der Shop ist zugleich Portfoliostück und musste deshalb im selben Layout die Kleidung verkaufen und das Können des Studios zeigen.
Aufgabe
Das eigene Merchandise eines Studios trägt eine doppelte Last: Es muss verkaufen wie ein Laden und aussehen wie die beste Arbeit, die das Studio je gemacht hat. Übliche Shop-Vorlagen scheitern am zweiten Teil, eine rein redaktionelle Seite am ersten.
Vorgehen
Wir haben den Shop wie einen gedruckten Katalog mit funktionierendem Warenkorb behandelt. Der Schriftzug läuft über die volle Seitenbreite, die Produktfotografie darunter als ununterbrochenes Raster, und die Verkaufselemente – Tasche, Menü, Preis, Kategorie – bleiben klein und typografisch statt eingerahmt und verknopft.
Schrift als ganzes Markensystem
Der Name steht von Kante zu Kante in einer schmalen Grotesk, das eingetragene Zeichen sitzt im letzten Buchstaben. Dieses eine Element erledigt die Markenarbeit, sodass der Rest der Seite still bleiben und die Kleidung die Farbe tragen kann.
Der Begleittext steht klein und rot auf Cremeweiß, in einer Spalte neben dem Schriftzug statt zentriert darunter – näher an einem Zeitungskopf als an einer Marketingbühne.
Ein Raster, das sich wie ein Lookbook liest
Die Produkte laufen in einem gleichmäßigen Raster ohne Kacheln, Rahmen und Hover-Flächen. Jeder Artikel ist ein Foto, ein Name, ein Preis und eine Kategorie, gesetzt in derselben Schrift wie der redaktionelle Text.
Das Weglassen der Kachelrahmen macht daraus einen Katalog statt einer Vorlage. Und es bedeutet, dass die Fotografie den Rhythmus der Seite bestimmt – worauf es ankommt, wenn die Bildregie des Studios mitverkauft wird.
Handel, der sich zurückhält
Tasche und Menü sitzen als schlichter Text in den oberen Ecken. Nichts pulsiert, nichts schwebt, keine Werbeunterbrechung. Der Warenkorb ist immer erreichbar und nie lauter als das Produkt.
Umsetzung
Das Frontend ist eine Next.js-Anwendung auf Vercel, dahinter übernimmt Shopify Katalog, Kasse und Bestand. Diese Trennung hält den Shop vollständig gestaltbar und lässt das, was ein Ladenbetreiber ändern muss – Produkte, Preise, Bestand –, in dem Werkzeug, das dafür gebaut ist.
Was entstanden ist
- Redaktioneller Shop mit typografischem Kopf über die volle Breite
- Produktraster ohne Kacheln, das sich wie ein Lookbook liest
- Next.js-Frontend auf Shopify für Katalog und Kasse
- Veröffentlicht auf Vercel
Häufige Fragen
Weil der Shop zugleich Portfoliostück ist. Ein Theme hätte die Gestaltung eingeschränkt; ein Next.js-Frontend auf Shopify hält das Design frei, während Kasse, Bestand und Katalog in der Plattform bleiben, die dafür gemacht ist.
Kachelrahmen lassen eine Seite wie eine Vorlage wirken. Ohne sie bestimmt die Fotografie den Rhythmus – wichtig, wenn die Bildregie des Studios Teil des Verkaufsarguments ist.
Der Kunde, in Shopify. Nur die Darstellungsebene ist maßgeschneidert.
Ein Blick in die Website


„Wir wollten, dass sich der Shop eher wie eine Modestrecke anfühlt als wie ein üblicher Shopify-Laden. Sakura hat die Richtung sofort verstanden. Das Ergebnis wirkt hochwertig und funktioniert trotzdem wie ein echter Shop.“
