Freelancer, Agentur oder eigenes Team: wie man wirklich entscheidet

Freelancer: wann sie funktionieren
Gut für: eine einzelne, klar umrissene Aufgabe mit klarer Vorgabe – eine Landingpage, eine bestimmte Anbindung, eine Designauffrischung.
Riskant bei: allem, was Design und Entwicklung aufeinander abstimmen muss, oder bei einem Termin, der nicht rutschen darf.
Festanstellung: wann sie sich lohnt
Gut für: die Zeit nach dem Product-Market-Fit, wenn es dauerhaft Arbeit gibt, die eine volle Stelle rechtfertigt, und wenn Sie den Kopf frei haben, jemanden zu führen.
Riskant bei: Start-ups vor dem Product-Market-Fit – Sie suchen monatelang für eine Rolle, deren Anforderungen sich ändern, bevor die Person anfängt.
Agenturen: wofür Sie tatsächlich zahlen
Nicht nur für Ausführung, sondern für Koordination. Sie zahlen dafür, dass das Abstimmen von Design und Entwicklung nicht Ihre Aufgabe ist und dass Umfang, Termin und Qualität in der Verantwortung eines Teams liegen statt in Ihrer.
Lohnt sich, wenn mehrere Disziplinen gemeinsam vorankommen müssen und Sie nicht die Luft haben, alles selbst zusammenzuhalten.
Lohnt sich nicht, wenn Ihre Aufgabe wirklich schmal genug ist, dass eine freiberufliche Person sie von Anfang bis Ende übernehmen kann.
Eine schnelle Entscheidungshilfe
Eine schmale Aufgabe, flexibler Termin → Freelancer
Dauerhafte Arbeit, Product-Market-Fit erreicht → Festanstellung
Mehrere Disziplinen, echter Termin, keine Luft zum Koordinieren → Agentur
Über die Autoren
Vladimir Kurilo
Mitgründer von Sakura Agency. Verantwortet Produkt und Business.