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Start-up-Praxis · 1 Min. Lesezeit

Freelancer, Agentur oder eigenes Team: wie man wirklich entscheidet

Vladimir Kurilo

Mitgründer, Produkt und Business

· Aktualisiert

Freelancer: wann sie funktionieren

Gut für: eine einzelne, klar umrissene Aufgabe mit klarer Vorgabe – eine Landingpage, eine bestimmte Anbindung, eine Designauffrischung.

Riskant bei: allem, was Design und Entwicklung aufeinander abstimmen muss, oder bei einem Termin, der nicht rutschen darf.

Festanstellung: wann sie sich lohnt

Gut für: die Zeit nach dem Product-Market-Fit, wenn es dauerhaft Arbeit gibt, die eine volle Stelle rechtfertigt, und wenn Sie den Kopf frei haben, jemanden zu führen.

Riskant bei: Start-ups vor dem Product-Market-Fit – Sie suchen monatelang für eine Rolle, deren Anforderungen sich ändern, bevor die Person anfängt.

Agenturen: wofür Sie tatsächlich zahlen

Nicht nur für Ausführung, sondern für Koordination. Sie zahlen dafür, dass das Abstimmen von Design und Entwicklung nicht Ihre Aufgabe ist und dass Umfang, Termin und Qualität in der Verantwortung eines Teams liegen statt in Ihrer.

Lohnt sich, wenn mehrere Disziplinen gemeinsam vorankommen müssen und Sie nicht die Luft haben, alles selbst zusammenzuhalten.

Lohnt sich nicht, wenn Ihre Aufgabe wirklich schmal genug ist, dass eine freiberufliche Person sie von Anfang bis Ende übernehmen kann.

Eine schnelle Entscheidungshilfe

Eine schmale Aufgabe, flexibler Termin → Freelancer

Dauerhafte Arbeit, Product-Market-Fit erreicht → Festanstellung

Mehrere Disziplinen, echter Termin, keine Luft zum Koordinieren → Agentur

Über die Autoren

Vladimir Kurilo

Mitgründer von Sakura Agency. Verantwortet Produkt und Business.

sakura